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Rosen und Sommerstauden kombinieren

Rosen sind die Stars im Beet, alleine stehen müssen sie deswegen aber natürlich nicht! Denn werden sie von den richtigen Pflanzen flankiert, kommen sie besonders schön zur Geltung. Dafür stehen einige Sommerstauden mit hoch aufragenden Blütenkerzen oder schmeichelnden Rispenblüten zur Auswahl.

Ihren majestätischen Reiz entfaltet die Königin der Blumen erst durch ihren Hofstaat, den passenden Begleitstauden. Die Stauden sollten den Rosen nicht die Show stehlen, sondern ihre Schönheit vielmehr wirkungsvoll untermalen und zu ihr hinaufschauen, dann wirkt das Gesamtbild im Beet wunderbar harmonisch. Beim Kauf der perfekten Rosenbegleiter gilt es darauf achten, dass die Pflanzen die gleichen Ansprüche an den Boden (nährstoffreich und durchlässig) und den Standort (viel Sonne) stellen und nicht allzu tief und raumgreifend wurzeln. Werden die Stauden geschickt gewählt, ergänzen sie die Blüte nicht nur, sondern überbrücken auch kurze Blühpausen und die Beete haben vom Frühling bis zum Herbst immer wieder spannende neue Blüheffekte im Garten zu bieten.

Wahre Rosenkavaliere

Als besonders gute Rosenbegleiter eignen sich Pflanzen mit feinen, schleierartigen oder schlank aufrechten Blütenformen wie Rispen oder Blütenkerzen, da in ihrer Nähe genug Luft zirkulieren kann. Dazu gehören unter anderem Zwerg-Schleierkraut, Wiesenraute, Eisenkraut, Duftnesseln, Schafgarbe oder Ehrenpreis. Vor allem Storchschnabel ist ein echter Klassiker als Rosenbegleiter, seine zarten Blüten lassen sich mit allen Rosenfarben kombinieren. Aber auch bestimmte Farbnuancen wie das Blau des Rittersporns (besonders zu Kletterrosen) oder des Ziersalbeis sind bezaubernde Ergänzungen für Rosen, deren Blüten dadurch harmonisch untermalt oder auch attraktiv kontrastiert werden können.

Perfekt kombiniert

Glockenblumen, Frauenmantel oder Kapuzinerkresse eignen sich prima zur Unterpflanzung vor allem von Hochstämmchen. Aber auch Ziergräser wie Rutenhirse, Blauschwingel oder Lampenputzergras sind, mit etwas Abstand gepflanzt, perfekte Rosenbegleiter, die vor allem in modernen Beetgestaltungen gepflanzt werden. So viele Pflanzkombinationen mit Rosen und Stauden es gibt, es sollte nicht zu wild durcheinander gepflanzt werden. Sonst wird das Pflanzbild schnell zu unruhig. Die Stauden sollten also besser in größeren Mengen zum Beispiel in Reihen oder Tuffs zischen die Rosen, die ebenfalls besonders in kleinen Gruppen ab drei Pflanzen pro Sorte besonders gut wirken, gesetzt werden. So können sich alle Pflanzen problemlos entwickeln.

Nicht alle Pflanzen harmonieren

Doch Vorsicht: Nicht alles Sommerstauden sind gute Partner für Rosen im Beet oder Kübel. Katzenminze oder Buschmalven wuchern zum Beispiel stark und nehmen der Rose so die Kraft, bzw. verdrängen sie. Konkurrenz im Erdreich mögen Rosen nämlich überhaupt nicht. Auch hochwachsende, großlaubige Stauden wie Gladiolen oder Dahlien eignen sich in unmittelbarer Nähe nicht so gut, da sie den Rosen das Licht stehlen und die Blühfreude leidet. Außerdem trocknet im Schatten das Laub der Rosen langsamer ab und die Gefahr von Pilzinfektionen steigt.

Beziehungsprobleme

Rosen werden oft mit Lavendel kombiniert, schließlich lieben beide Pflanzen die Sonne. Doch diese Liaison funktioniert nur mit ausreichend Distanz. Denn während Rosen einen kräftigen nährstoffreichen Boden benötigen, bevorzugen Lavendelpflanzen einen kargen, trockenen und kalkreichen Boden. Werden sie also direkt nebeneinander gepflanzt, wächst der Lavendel anfangs zwar schnell, schießt dann aber ins Kraut und geht nach ca. zwei bis drei Jahren an Überdüngung ein. Sie müssen also weit genug auseinander gepflanzt werden und die Erde im Pflanzloch des Lavendels sollte immer mit Sand und etwas Kies vermischt werden.